Pfingststaffel in Trin

Jährlich organisiert die OL Norska die Pfingststaffel – normalerweise im Jura.
Dieses Jahr war es besonders schwer den Anlass bewilligt zu erhalten und einen geeigneten Platz zu finden. Darum wich man für einmal in schöne Bündnerland aus.

Und auch wir waren wieder mit dabei!
Innerhalb von sechs Wochen konnte Organisator Markus Good drei Pfista-Teams sowie zwei Teams für die Kinderstaffel bilden. Einem erfolgreichen Weekend in Trin stand nichts mehr im Wege.

Als wir am Pfingstsamstag auf dem Zeltplatz eintrafen, waren bereits eine Teamkollegen vor Ort. Camper und Zelte waren oder wurden aufgebaut, ein emsiges Treiben.

Da der Wetterbericht leider nicht nur Sonne voraussagte, machten wir uns ans Aufstellen des Clubzeltes. Wichtig natürlich der Platz: Eine gute Lage mit Sicht auf die Wechselzone sollte es schon sein. Aber was war das? In der Hülle mit dem Zelt waren keine Zeltstangen… Naja, so schlimm wird das Wetter dann ja schon nicht werden.

In der Zwischenzeit waren noch weitere Läufer eingetroffen, Andrea begann das Nachtessen vorzubereiten. Da wir anderen ja nichts zu tun hatten, wurde überlegt, wie wir das Zelt doch nutzen könnten. Zeltstangen bei anderen Clubs ausleihen? Haselstöcke als Ersatz? Die Idee, das Zelt als Dach zu spannen wurde dann einstimmig angenommen. Zum Glück hatten Vroni und Dani noch Ersatzstangen und der Platzwart konnte mit weiteren Stangen aushelfen und bald war unser Unterstand fertig.

Bereits während dem leckeren Abendessen (Pasta mit drei verschiedenen Saucen) regnete es kurz, das Dach hatte sich gelohnt!
Für unsere jungen Läuferinnen und Läufer galt es bald Ernst. Um 18.18 Uhr war Start der Kinderstaffel. Der Veranstalter wies zu Beginn noch daraufhin, dass sie versucht hätte, einfache Bahnen zu legen, aber das Gelände sei halt anspruchsvoll.
Leider reichte es unseren Teams nicht ganz für aufs Podest, aber Spass hatten sie auf jeden Fall!

Bei Tratsch und Guetsli wurde die Zeit bis zum Massenstart der Pfingststaffel überbrückt. Naja, auch mit Abwasch und „Wasserausdemzeltdachleerendamitwirnichtganznasswerden“. Aber unsere Konstruktion hielt!

Die Startläufer begannen mit den letzten Vorbereitungen: Füsse tapen, Lampe montieren bzw. testen und letzte Stärkungen.
Auch in diesem Jahr fiel der Startschuss um 21.21 Uhr. Es ist immer eindrücklich den Läufern zuzuschauen, bereits auf den ersten Metern wird um gute Plätze gekämpft.

Ein Teil der Clubmitglieder verabschiedete sich und ging nach Thusis ins Hotel. Aber auch diese verfolgten die Resultate online und hofften auf eine gute Ausgangslage am kommenden Tag.

Wie der Schreibende später erfuhr, hatte Urs Pech mit seiner Lampe. Nach einer Stunde war aus die Maus und er musste seinen Lauf abbrechen.
Corsin, Simon, Ramon und Sebi hatten mehr Erfolg und kamen ohne Maximalzeit ins Ziel. Als ältester Läufer auf dem Platz (mit Abstand der älteste auf einer Nachtstrecke) kam Heiri mit einem sicheren Lauf ins Ziel.

Am Sonntagmorgen kam dann die Meldung von Markus, welches Team wann starten musste. Die früheste Startzeit hatte Werner. Ein Glück, dass auf dem Zeltplatz übernachtet hatte. Kurz vor 10.00 Uhr ging Andrin auf die dritte Bahn, ich startete um 10.12 Uhr mit den letzten dieser Bahn. Der Druck war natürlich umso grösser, wollte ich doch mein Team in eine bessere Position bringen. Das gesetzte Ziel von 90 Minuten beim Zuschauerposten war wie sich herausstellte dann doch zu utopisch.

Leider gelang auch anderen Läuferinnen und Läufern nicht der perfekte Lauf und so mussten wir auch in diesem Jahr auf einen Podestplatz verzichten.
Naja, die nächste Pfingststaffel kommt bestimmt. Einfach mehr trainieren.

Um 13.13 Uhr gingen alle nicht abgelösten auf den Massenstart. Dies ist sinnvoll, da die meisten am Dienstag ja wieder arbeiten müssen und nicht auf den Vorläufer warten können. Frisch geduscht und gestärkt begann ein Teil der Wartenden mit dem Abbau des Zeltes. Einige blieben beim Zuschauerposten und der Wechselzone und feuerten unsere Teams weiterhin an.

Glücklich und unverletzt aber sehr erschöpft ging es für die meisten bald nach Hause, hier wartete die nächste Herausforderung: Wäsche waschen!

 

Im Namen aller ein grosses Dankeschön an Markus für die Organisation des Anlasses und an Andrea für Speis und Trank!

Wir freuen uns schon jetzt auf’s 2019.

 

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