Mitgliederversammlung 2026

Ein “einmaliger Familienbetrieb”: So sieht Martin Wenk den Verein, den er als Präsident führt. Am Samstag, 7. Februar fand die thurgorienta-Familie in Frauenfeld zusammen. Sie vergnügte sich beim Club-OL und beim Spaghetti-Plausch, dazwischen beschäftigten sich 60 Stimmberechtigte ab zehn Jahren an der Mitgliederversammlung mit den Geschäften des Familienbetriebs.
Die wichtigsten Informationen dazu:
Führung: Präsident Martin Wenk und Kassier Werner Jäckle gehen, wie bereits angekündigt, in ihr letztes Jahr. Und sie suchen Nachfolger unter den vielen fähigen Leuten im Verein. Vor allem das Präsidium bewarb Martin Wenk als attraktiven Job: “Man sieht in vieles hinein und muss nichts selber machen.”
Kommunikation und Informatik: Aufgrund seiner IT-Kompetenz entwickelte Werner Jäckle eigene Programme, um die Übersicht über das Personal und die Finanzen des Familienbetriebs zu behalten. Diese Eigenkreationen soll nach seinem Rücktritt eine Vereinssoftware ablösen, mit der sich auch die Kommunikation nach innen und nach aussen attraktiv gestalten lässt. Ein Projektteam unter der Leitung von Alex Reist kümmert sich darum, weitere Interessierte können sich gerne melden.
Ehrungen: Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt der Verein die Leistungen von Urs Wegmüller, der gemäss Martin Wenk “einen unglaublichen Service bietet, damit wir zu unseren Karten kommen”, und von Corsin Spinatsch, der als 9-Jähriger zu thurgorienta stiess, vier Jahre als Technischer Leiter wirkte und jetzt für das Postenset sorgt. Ausserdem dankte der Präsident der zurückgetretenen Redaktorin der orienta.news, Monika Riediker, für die 27 Hefte, “in denen sie uns so viele tolle Erinnerungen nach Hause geliefert hat”.
Statutenänderung: Da thurgorienta J+S-Beiträge = Bundesgelder bezieht, muss sich der Verein an die Branchenstandards halten. Dazu gehören neben der Ethikcharta und der Drogenprävention auch die Forderung nach einer minimalen Vertretung beider Geschlechter im Vorstand. Regionale Vereine müssen zwar nicht 40 Prozent erreichen wie nationale Verbände, aber in ihren Statuten eine Mindestquote festlegen. Bei thurgorienta – wo drei Männer und drei Frauen im Vorstand wirken – gelten künftig 28 Prozent. «Das ist eine komische Zahl», erklärte Vizepräsident Tino Flühmann. Dies, weil sie sich auch bei einem allenfalls siebenköpfigen Vorstand anwenden lassen soll: «Damit können wir in den nächsten fünfzig Jahren gut leben.»
Auf das grösste Interesse stiess allerdings eine Information nach den zwei Stunden der ordentlichen Versammlung: die Rangverkündigung des Club-OLs. Mit dem Gabentisch beschenkte sich die thurgorienta-Familie selbst.

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